Presse

Pressemitteilung des ZBV Schwaben vom 8.5.2020

Keine Angst vor dem Zahnarztbesuch
Notwendige Behandlungen nicht weiter aufschieben

Augsburg. Es gibt keinen Grund, die zahnärztliche Behandlung aufzuschieben. Das teilt
der Zahnärztliche Bezirksverband Schwaben (ZBV Schwaben) für die Zahnarztpraxen im
Regierungsbezirk Schwaben mit. Die Praxen sind geöffnet und behandlungsbereit und
erfüllen natürlich die Hygienevorschriften.

Kein Patient muss Sorge haben, dass seine Zahnschmerzen nicht behandelt werden. Auch
angefangene Behandlungen und notwendige Prophylaxe-Maßnahmen werden fortgeführt. „Wer zum Zahnarzt muss und möchte, sollte das mit Blick auf die eigene Mundgesundheit nicht weiter aufschieben“, sagt Dr. Andrea Jehle aus Illertissen, 2. Vorsitzende des ZBV Schwaben.
Sinnvollerweise empfiehlt sich vorab ein Anruf in der Zahnarztpraxis zur Terminvereinbarung.
Auf diese Weise lässt sich die Wartezeit auf ein Minimum begrenzen und der gebotene Abstand,
der auch in der Zahnarztpraxis gilt, einhalten.

Zahnärzte müssen seit jeher höchste hygienische Anforderungen erfüllen und wissen damit
auch umzugehen, arbeiten sie doch dort, wo sich Bakterien und Viren meist zuerst einnisten: im
Mund- und Rachenbereich. „Wir schützen unsere Patienten/innen, unsere Mitarbeiter/innen und
uns Zahnärzte/innen schon seit vielen Jahrzehnten erfolgreich durch effiziente Hygienemaßnahmen und ein etabliertes Qualitätsmanagement, wie vom Robert-Koch-Institut vorgeschrieben und dokumentiert“, bestätigt Dr. Werner Krapf, Vorsitzender der Bezirksstelle Schwaben der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB).

Unter Beachtung aller Hygienevorschriften ist eine Übertragung von Covid19 in der Zahnarztpraxis nach derzeitigem Kenntnisstand nahezu ausgeschlossen. Selbst in Wuhan, dem Ausgangspunkt der Corona-Pandemie, ist keine Corona-Infektion von Zahnarzt auf den Patienten und umgekehrt dokumentiert.

„Durch die konsequente Umsetzung von Schutzmaßnahmen wie Handschuhen, Mund-
Nasenschutz, Schutzbrillen und zusätzlich Gesichtsvisieren, moderne Absaugtechniken, sowie
ausgedehnten Desinfektionsmaßnahmen ist eine risikoarme Behandlung sichergestellt“, so Dr.
Jehle.

Bereits am 16.04.2020 sagte Ministerpräsident Markus Söder in der Pressekonferenz zur Lage
in Bayern: „Wir ermuntern ausdrücklich, bestimmte Sachen nicht aufzuschieben, die medizinisch geboten und notwendig sind“.
Rückfragen? Bitte kontaktieren Sie die Presseabteilung des ZBV:
presse@zbv-schwaben.de oder Tel. 089/720 69 022.

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Pressemitteilung des ZBV Schwaben vom 27.3.2020

Zahnbehandlung während der Corona-Krise

Notdienst unter der Woche bayernweit und auch in Schwaben

Augsburg. Die zahnmedizinische Versorgung der Bevölkerung im Regierungsbezirk Schwaben ist trotz der Corona-Epidemie sichergestellt. Bayernweit haben – Stand heute – mehr als 2.100 der ca. 8.000 Praxen zu diesem Notdienst angemeldet, 242 davon aus Schwaben. Der Zahnärztliche Bezirksverband Schwaben (ZBV Schwaben) rät dennoch allen Patienten/innen, die den Gang zu Ihrem Hauszahnarzt planen, sich auch in einem Notfall (Schmerzen, Zahnunfall etc.) vorher telefonisch in der Praxis zu erkundigen.

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) hat aufgrund der außergewöhnliche Situation einen zahnärztlichen Notdienst unter der Woche eingerichtet. Alle Praxen, die daran teilnehmen, werden ab sofort auf kzvb.de veröffentlicht.

Dies wurde notwendig, nachdem einige Praxen aufgrund fehlender Schutzausrüstung (Mundschutz, Handschuhe) bzw. Desinfektionsmittel sowie wegen Ausfällen beim Praxispersonal bereits jetzt oder in Kürze nicht mehr behandlungsfähig sind. Nach einer Umfrage der KZVB unter den Praxen hat sich herausgestellt, dass es auch in Schwaben viele Praxen gibt, die noch über ausreichend Schutzausrüstung verfügen und an dem Notdienst unter der Woche teilnehmen.

„Wir danken den Kolleginnen und Kollegen für dieses klare Signal in einer noch nie dagewesenen und anhaltenden Krise, die mit Ausgangsbegrenzung, sozialer Distanz, Home-Office und Schulschließung eine große Herausforderung für alle darstellt. Wir können die Versorgung der Patienten in Schwaben weiter aufrechterhalten“, erklärt Dr. Andrea Jehle, 2. Vorsitzende des ZBV Schwaben.

Aufgrund der begrenzten Vorräte an Mundschutz, Handschuhen und Desinfektionsmitteln sowie zur Vermeidung unnötiger Sozialkontakte bittet der ZBV, aufschiebbare Behandlungen
auf die Zeit nach Ende der Schulschließung zu verschieben. Die Entscheidung darüber trifft
in jedem Einzelfall der behandelnde Zahnarzt gemeinsam mit dem Patienten.

Der zahnärztliche Notdienst unter der Woche ist vor allem für Notfälle und Schmerzpatienten
gedacht. Angesichts der Corona-Pandemie bittet die KZVB, die Notdienstpraxen nicht mit
aufschiebbaren Behandlungen zu belasten.

Patienten, die unter Quarantäne stehen, und/oder infiziert sind, wenden sich bitte an das
zuständige Gesundheitsamt. Dort werden Listen spezieller Schwerpunktzentren erstellt.
Rückfragen? Bitte kontaktieren Sie die Presseabteilung des ZBV:
presse@zbv-schwaben.de oder Tel. 089/720 69 022.

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Der ZBV Schwaben: Kompetenter Partner für Patienten und Zahnärzte

Broschüre

Wer ist der Zahnärztliche Bezirksverband Schwaben, welche Aufgaben hat diese Körperschaft des öffentlichen Rechts und wer sind die Ansprechpartner für Zahnärzte, Patienten, Medien und Kommunen? Mit der neuen Informationsbroschüre beantwortet der ZBV diese Fragen und stellt sein Team vor. Foto: Wuttke/JS Deutschland

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